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Datum:

14. Mai 2004

Vogelinseln im Neuenburgersee


Wie aus dem Bauschutt der A5 zwei Vogelinseln entstehen

 

Starkes Trio im umweltfreundlichen Wasserbau

 

Wenn es um umweltfreundliche Renaturisierung im Neuenburgersee geht, sind Wasserbauspezialist E. Buhler & Fils SA, Baumaschinenimporteur Rohrer-Marti AG und Hightech-Schmierstoffspezialist PANOLIN AG ein unschlagbares Trio. Zurzeit realisieren die Firmen aus 100'000 Kubikmeter Aushubmaterial des A5-Nationalstrassenbaus zwei je 170 Meter lange und 20 Meter breite naturbelassene Inseln, die ausschliesslich als Aufenthaltsplatz und Brutstätte für Vögel konzipiert sind.

 

Während Monaten wurden über 100'000 Kubikmeter Aushubmaterial mit Camions nach Vaumarcus gebracht und dort in eine Deponie in den Neuenburgersee gekippt. Frühzeitig überlegt hat sich die Bauherrschaft der Autobahn 5 – die Eidgenossenschaft und der Kanton Neuenburg –, was mit dem Material zu geschehen habe. Die Transporte mussten per Boot erfolgen. Für die Grab- und Planierarbeiten durften nur modernste, lärm- und schadstoffarme, mit Russpartikelfiltern ausgerüstete und mit biologisch abbaubaren Hydraulikölen befüllte Maschinen eingesetzt werden.

 

 

Ab Oktober können sich die Vögel niederlassen

 

Der grosse Schutthaufen, der am 19. Februar noch eine landverbundene Halbinsel war, soll im Oktober zu zwei autonomen, vom Land her nur über den See erreichbaren Inseln werden.

Der mit biologisch abbaubarer Hydraulikflüssigkeit PANOLIN HLP SYNTH geschmierte und mit Partikelfilter ausgerüstete Daewoo-Raupenbagger Solar 300 LC-V, der von der Firma Rohrer-Marti AG geliefert wurde, weist ein Einsatzgewicht von bis zu 31 Tonnen auf und sorgt mit seinen 1,5 Kubikmetern fassenden Löffeln für die effiziente Aufnahme des Materials und Verteilung der Steine und wird dabei von einem 18 Tonnen Einsatzgewicht aufweisenden sauberen Radlader Daewoo Mega 300-V unterstützt. Auch dessen rund 200 Liter fassender Hydrauliköltank für die bis zu 3,5 Kubikmeter aufnehmende Schaufel enthält PANOLIN HLP SYNTH, ein Öl, das bei Leckagen von im Boden oder im Wasser befindlichen Mikroorganismen umweltschonend und weitgehend rückstandsfrei abgebaut wird.

 

 

12'000 Tonnen Blocksteine für die Uferzone

 

Zwei Inseln, jede 170 Meter lang, 20 Meter breit und je nach Seehöhe 20 bis 100 Zentimeter über dem Wasserspiegel, sollen entstehen. Bis zu 20'000 Kubikmeter Material müssen anderswo deponiert und die Ufer der Inseln vom See aus befestigt werden. Damit die feinen Partikel nicht in den See geschwemmt werden, sind 7'000 Quadratmeter Vlies zu verbauen. Darauf kommen 3'000 Tonnen feiner Schotter, um die Matten zu stabilisieren.

Die Uferzone der Iles de Vaumarcus ist sicherer als der Koloss von Rhodos. Über 12'000 Tonnen bzw. 7000 Kubikmeter Blocksteine werden als Wellenbrecher in der Uferschutzzone verbaut. Damit das Wasser zirkulieren kann, wird schliesslich die langgestreckte Landzunge in die besagten schmucken Inseln geteilt. Und damit sich beide Inseln für die Invasion der Vögel auch naturnah präsentieren, als seien sie schon immer hier gewesen, wird über sie als «Garnitur» eine 50 Zentimeter dicke Schicht Neuenburger Seekies gelegt.

 

 

Seit über 20 Jahren biologisch abbaubares Hydrauliköl

 

Der seit 124 Jahren am und im Murten-, Bieler- und Neuenburgersee tätige Wasserbauspezialist E. Buhler & Fils SA aus Marin war das erste Unternehmen der Welt, das 1983 auf ihrem heute noch in Betrieb befindlichen Klappschiff «Areuse Nr. 477» einen 200-Liter-Tank mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl PANOLIN HLP SYNTH für die – je nach Beladungszustand – in der Höhe verstellbare Schraube einsetzte. PANOLIN HLP SYNTH hat sich seit dieser Zeit millionenfach und in einem riesengrossen Anwendungsspektrum als die Hightech-Komponente für moderne Hydrauliksysteme bewährt.

Wenn es um dem Bau von Inseln, eines Damms, eines Hafens oder von Uferverbauungen in den drei berühmten Schweizer Seen geht, ist die Firma E. Buhler & Fils SA die erste Adresse für alle diese Arbeiten. Mit acht grossen Schiffen mit bis zu 200 Tonnen Eigengewicht und 500 Tonnen Ladekapazität werden Schwertransporte bewältigt. Auch schon sind die Wasserbauspezialisten mit der Bergung von Flugzeugen beauftragt worden.

Ob zu Land oder zu Wasser – PANOLIN HLP SYNTH, der biologisch abbaubare Schmierstoff, wird heute in tausenden Maschinen und Systemen eingesetzt. PANOLIN HLP SYNTH bietet einen sehr guten Alterungs- und Verschleissschutz, desweiteren verfügt es über hervorragende Hochdruckeigenschaften, ein ausgeprägtes Kältefliessverhalten bis –60 Grad Celsius, grosse Leistungsreserven und eine gute Dichtungsverträglichkeit.

Der höhere Anschaffungspreis wird in der Praxis durch stark verlängerte Standzeiten mehr als nur wettgemacht. Bei PANOLIN HLP SYNTH ist – auch am Beispiel der «Areuse Nr. 477» – über sehr lange Zeit keine Alterung feststellbar. Schliesslich ist jeder eingesparte Ölwechsel nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch interessant.

 

Text von René Knorr

 

Fotogalerie Inselbau Vaumarcus


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