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20 Jahre Bündner Ausfahrt
82 Jahre gibt es Hans Fischer Transporte in Chur, fast schon so lange setzt der renommierte Betrieb ausschliesslich auf Hightech-Schmierstoffe von PANOLIN. Vom Pionier zum Traditionsunternehmen hat sich der ehemalige Taxibetrieb des berühmten Ländlermusikanten Hans Fischer sen. entwickelt, den der ebenfalls passionierte Handörgeler Hans Fischer jun. 1960 von seinen Eltern übernommen und kontinuierlich zu einem weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannten Transportunternehmen aufgebaut hat. Seit über zwei Jahrzehnten aber hat Hans Fischer als Freund historischer Lastwagen und Busse ein ganz besonderes Hobby. Er tritt mit den Besitzern der schönsten Fahrzeuge in Verbindung und lädt sie mit ihren Schätzen und Schätzchen zu einer unvergesslichen Fahrt durchs Bündnerland ein – so auch am Wochenende vom 22./23. September zur 20. Jubiläumsausfahrt für Lastwagen und Cars aus der guten alten Zeit.
Begonnen hat der heute mehrere Tausend Interessenten aus dem In- und Ausland anziehende, mit Spannung verfolgte Corso damals mit einer beschaulichen ersten Oldtimer-Ausfahrt. Nach dem Produktionsende von Saurer-Lastwagen hatte Hans Fischer einige Enthusiasten zusammengerufen, um das «Schweizer Kulturgut» von einst durch den schönen Kanton Graubünden zu bewegen. Damals nahmen elf Fahrzeuge teil.
Im Laufe der Jahre ist die Fangemeinde der Oldtimer-Lastwagen und -Cars bemerkenswert angestiegen. Immer mehr Unternehmen haben ihre Juwelen aus vergangenen Zeiten hergerichtet und sich an der Ausfahrt nach Graubünden beteiligt. In den letzten Jahren haben jeweils gegen 80 Fahrzeuge eine eindrückliche Kolonne gebildet.
Die 20. Jubiläumsausfahrt sprengte alles bisher Dagewesene: 140 Oldtimer-Lastwagen und -Busse und 400 Teilnehmer folgten Hans Fischers Einladung. Wie Hans Fischer seit jeher für seine neue wie historische Flotte, waren auch viele jahrzehntelangen Kunden mit von der Partie, die für ihre wertvolle Lastwagen Motoren-, Getriebe- und Hydrauliköle von PANOLIN einsetzten, um dem altehrwürdigen Kulturgut wie für die teure neue Flotte das Beste zu gönnen. Vom Start in Chur über Reichenau, das Domleschg nach Tiefencastel, dann über den Albulapass nach Celerina, nach Muottas Muragl und über den Julierpass auf den Heimweg führte die zweitägige Alpenfahrt des stolzen Trosses, für den die Bündner Kantonspolizei Sonderbewilligung für Sonntagsfahrten gewährte und ihn begleitete.
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